HD-Zuchtwerte und Zuchtinformationen Name oder Teile des Namens des gesuchten Hundes eingeben.
 

Als Informationen für die Zuchtwertschätzung dienen die HD-Einstufungen nach den Richtlinien der FCI.
Der DKBS bedient sich zur Berechnung der Vererbungserwartung einer anerkannten Zuchtwertschätzung. Derzeit wird das Verfahren MMP (Mixed Model Prediction) und MME (Mixed Model Estimate). Hierbei werden die vorliegenden HD-Werte aller Verwandten in die Berechnung mit einbezogen.
Die jeweils bis zum 10.01., 10.04., 10.07. und 10.10. bei der Röntgenstelle eingegangenen Auswertungen werden am 15.01., 15.04., 15.07., 15.10. an das Institut verschickt und die Zuchtwerte im darauf folgenden Monat im Internet veröffentlicht.
Als Zuchtwert gilt der jeweilige Zuchtwert des Quartals am Belegtag. Sollte der Belegtag innerhalb einer Frist von 2 Wochen nach Veröffentlichung des Zuchtwertes liegen, können auch die Zuchtwerte des vorherigen Quartals zugrunde gelegt werden.
Hunde, die nach der Körordnung des DKBS (Standard, Wesen) zugelassen sind, dürfen nur in Paarungen eingesetzt werden, wenn das daraus für den Welpen sich ergebende Risiko für HD einen bestimmten Grenzwert nicht überschreitet. Daher müssen Hündinnen aus dem Ausland sowie aus anderen VDH-Vereinen spätestens 1/4 Jahr vor Zuchtverwendung in der EDV des DKBS gespeichert worden sein und der Zuchtwert muß vorliegen. Der Grenzwert wird durch den durchschnittlichen Zuchtwert beider Partner ausgedrückt. Zur Zeit wird ein Grenzwert von 100 als obere Grenze festgelegt. Niedere (besser = niedrigere) Werte sind anzustreben. Für Zuchthündinnen, die zum Zeitpunkt der Inkrafttretung dieser Verordnung bereits gekört sind, gilt eine Übergangsregelung von 105 als obere Grenze des Paarungsdurchschnitts. Niedere Werte sind anzustreben. (Bestandsschutz).
Der Züchter muß sich vor dem Belegen der Hündin auf geeignete Weise über die Zulässigkeit der Paarung informieren.
Deckakte im Ausland können dann genehmigt werden, wenn die Rüden im Quartal vor der Belegung in der EDV erfaßt wurden und die Zuchtwerte feststehen. Hündinnen, die niedrige Zuchtwerte aufweisen, können Deckakte auch dann im Ausland vornehmen lassen, wenn der Deckrüde einen HD-Wert A hat und seine Ahnen noch nicht in der EDV vorhanden sind.

Die gesamten Auswertungen werden ausschließlich von Herrn Dr. Beuing im TG-Verlag Gießen durchgeführt.

© TG-Verlag, Dr. Beuing, Gießen